Climate Community Streetplay

Wie können Menschen, Tiere und Pflanzen gemeinsam dem Klimawandel begegnen? Komm vorbei und spiele dich durch die Herausforderungen in der Stadt.

Straßenbäume vor dem Austrocknen bewahren, Hitzeinseln in kühle Orte verwandeln, Mitspielenden als Hitzewelle hinterherrennen, oder sich mit anderen Lebewesen als Gefährten verbünden – es gibt viele Möglichkeiten, spielend aktiv zu werden.

Mit Climate Community Streetplay bringen wir Klimafragen auf die Straße und laden dazu ein, deren Auswirkungen zu erkunden und ihnen gemeinsam zu begegnen. Unter Climate Community verstehen wir ein Netzwerk aus Menschen, Pflanzen und Tieren, die in Nachbarschaft miteinander leben.

Der Klimawandel wirkt sich durch Extremereignisse wie Überschwemmungen, Stürme und Dürren ebenso aus wie auch durch allmähliche Veränderungen, die Nachbarschaften und ihre Bewohner:innen belasten. Hitzestress, der Verlust von Erholungsräumen oder gesundheitliche Probleme sind keine ausschließlich menschlichen Erfahrungen; solche Herausforderungen betreffen vielfältige Lebensformen gleichermaßen. Wie können wir uns mit Menschen und anderen Lebewesen zusammentun und handeln? Durch gemeinsames Spielen setzen wir uns mit lokalen Risiken auseinander und machen bestehende – oder mögliche – Allianzen innerhalb der Gemeinschaft sichtbar.

Die Straßenspiele wurden ursprünglich von Ruttikorn Vuttikorn und Myriel Milićevi konzipiert und gemeinsam mit Jugendlichen und Studierenden in Deutschland und Thailand entwickelt. Auch wenn diese Orte mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert sind, erzählen sie doch alle Geschichten von Menschen und anderen Lebewesen, die mit den Auswirkungen des Klimawandels zurechtkommen müssen. So wie sich Straßenspiele von Ort zu Ort verändern und von Generation zu Generation weitergegeben werden, sollen auch diese Spiele geteilt, abgewandelt und in den Straßen sämtlicher Climate Communities gespielt werden.

Für WDC 2026 werden die Straßenspiele von Studierenden aus den Bereichen Design (Fachhochschule Potsdam) und Architektur (Frankfurt University of Applied Sciences) entwickelt. Projektleitung: Paola Alfaro d’Alençon (UAS) und Myriel Milićević (FHP).

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